Do 17 Jun 2010
Coders oder Designer, Übung macht den Meister.
Thema DesignSchlagwörter: Coder, Designer, Programmiersprache, Software, Übung,
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Programmieren kann man ohne weiteres lernen, ob PHP, Java, ASP, HTML und CSS programmieren zu lernen ist nicht leicht, aber dennoch erlernbar, vor allem wenn man schon Programmiererfahrung hat, ist für das Erlernen anderer Sprachen oder Techniken kein Spagat mehr nötig.
Um “Coden” zu lernen empfiehlt sich meist ein Tutorial aus dem Internet, ein schlichter, sauberer Texteditor und dann einfach der Wille anzufangen. In der Coder-Welt startet man prinzipiell mit dem guten alten “Hello World”, dies repräsentiert eine Anwendung die nahezu nichts kann, aber für die die Grundlagen nötig sind und mit der man direkt seine erste Anwendung programmieren kann. Alles danach ergibt sich dann aus weiteren Tutorials, aus Problemen die man lösen möchte oder schlicht aus Büchern.
Wie verhält es sich aber mit dem Design, wie lernt man diese hohe Kunst? Gibt es ähnliche Wege wie beim coden, ähnliche Ansätze? Ganz weit gefasst kann man die Programmiersprachen des Coders mit den Grafikprogrammen des Designers gleich setzen:
Beide Gruppen sollten in der Regel die Software einsetzen, welche die optimale Lösung für das Problem bietet, aus pragmatischen Gründen wählen viele aber dennoch die Software/Programmiersprache mit der sie am besten vertraut sind.
Nun gibt es auch für den Designer haufenweise Tutorials im Netz, Tutorials wie man gewisse Probleme genau löst, doch wie man zum Beispiel eine komplette Website entwirft (also einen Bauplan für viele viele unterschiedliche Layouts), gibt es nicht und das ist natürlich klar, denn dieser Bereich ist zu komplex. Man kann natürlich in einer Schritt-für-Schritt Anleitung erläutern wie man mit der Software XY eine bestimmte Website erstellt, doch das reicht bei weitem nicht aus, der Designer muss selbst kreativ sein und sein Layout selbst entwickeln. Dennoch unterscheidet sich in dieser Hinsicht der Weg des Coders nicht sonderlich von dem des Designers.
Wenn wir davon ausgehen, das der Coder die Programmiersprache ausführlich beherrscht, dann heißt es noch lange nicht das er eine funktionierende und gute Webanwendung programmieren kann, ebenso ist es mit dem Designer, dem das bloße Wissen über die Funktionsweise seiner Software nicht ausreicht um ein funktionierendes und ansprechendes Webdesign zu entwerfen. Hier tritt die harte, praktische Tätigkeit in den Vordergrund, coden und designen bis zum umfallen, sich an den “Großen” orientieren, kopieren und verstehen worum es geht, sich selbst kleinere Aufgaben stellen und dadurch besser werden. Vielleicht ist es manchen in die Wiege gelegt ein Talent auf seinem zu sein und entweder das Coden oder das Designen (vielleicht gar beides) auf einem anderen Weg, einem leichteren, zu erlernen, Otto-Normal-Coder/Designer hingegen wird nicht umher kommen sich diese Skills durch tägliche Praxis anzueignen.
Auch wenn diese beiden Welten, die des Coders und des Designers auf den ersten Blick so völlig unterschiedlich sind, im Endeffekt ist die Herangehensweise die gleiche, Übung macht den Meister!











