Traffic ist das A&O für einen Blog, denn je mehr Besucher ein Blog erreichen kann, desto höher sind die Chancen Kommentare, Links und Einnahmen mit dem Blog zu erzielen. Dennoch reicht die Anzahl der Blogbesucher alleine oft nicht aus um zu erkennen ob ein Blog erfolgreich ist oder nicht, denn auch beim Traffic kommt es vor allem auf die Qualität der Besucher an. Eine einfache Möglichkeit diese Qualität zu messen ist es, sich die Absprungrate des eigenen Blogs einmal genauer anzusehen.
Was ist die Absprungrate?

Die Absprungrate (oder auch Bouncerate) gibt den prozentualen Wert aller Besucher an, die auf der Einstiegsseite den Blog innerhalb von 5-10 Sekunden wieder verlassen ohne eine weitere Seite aufgerufen zu haben. Je niedriger also die Absprungrate des eigenen Blogs ist, desto höher ist die Qualität der Besucher, die Anzahl der aufgerufenen Seiten und die durchschnittliche Verweildauer der Blogbesucher.

Über ein entsprechendes Trackingsystem wie zum Beispiel Google Analytics kann man sich umfangreiche Auswertungen über die Absprungrate anzeigen lassen. So lassen sich zum Beispiel schnell alle Seiten mit einer hohen Absprungrate oder den häufigsten Ausstiegen anzeigen.
Wie lässt sich die Absprungrate optimieren?

Meist kann man schon mit kleinen Mitteln und Eingriffen die Absprungrate deutlich verringern. Dazu möchte ich euch gerne fünf einfache Strategien und Möglichkeiten vorstellen, mit denen Ihr eure Absprungrate verringern solltet.
1. Ladezeiten und Design

Wie so häufig im Leben zählt auch bei einem Blog der erste Eindruck. Wer seine Blogartikel über verschiedene Social Media Kanäle verbreitet sollte vor allem darauf achten, dass die Ladezeiten für die Artikel möglichst gering ausfallen. Neben der Ladezeit spielt auch das Blogdesign eine wesentliche Rolle beim ersten Eindruck. Dieses sollte vor allem klar strukturiert sein und je nach Thema und Persönlichkeit ein entsprechend professionelles Look & Feel aufweisen.
2. Artikel logisch strukturieren

Je klarer und einfacher die Artikel in einem Blog strukturiert sind, desto einfacher können diese von Besuchern gelesen und erfasst werden. Gerade Besucher aus Suchmaschinen sind häufig auf der Suche nach einer ganz bestimmten Informationen. Wenn ein Artikel ohne Absätze und Zwischenüberschriften geschrieben wurde, können Besucher den Text nicht entsprechend schnell erfassen und verlassen die Seite um die Informationen an anderer Stelle zu finden.

Artikel sollten grundsätzlich mit Absätzen, Überschriften und entsprechenden Markierungen verfasst werden. Auch Aufzählungen in Listenform helfen Besuchern den Inhalt eines Artikels schnell und einfach zu erfassen.
3. andere Artikel verlinken

Eine der besten Methoden die Absprungrate deutlich zu verringern ist es, andere Artikel im eigenen Blog zu verlinken. Diese Links können entweder direkt in einen Satz integriert werden oder auch zwischen die Absätze gesetzt werden um weitere Empfehlungen zu einem bestimmten Thema zu geben.

Wer es etwas einfacher haben will, kann auch ein entsprechendes Plugin verwenden, wie zum Beispiel das YARPP Plugin, welches unter einem Artikel weitere verwandte Artikel anzeigt. Auch das einbinden von populären oder der letzten Artikel in der Sidebar kann die Absprungrate einer Seite weiter verringern.
4. einfache Navigation

Ähnlich wie beim vorherigen Punkt ist es wichtig, dem Besucher eine einfache und klare Navigation an die Hand zu geben. Dabei können Besucher über verschiedene Navigationselemente wie zum Beispiel die Kategorieliste, die Tag Cloud oder eine Breadcrumb Navigation in weitere Bereiche der Seite gelenkt werden.
5. interne Suche

Eine prominente Suchbox ermöglicht es den Besuchern, weitere Artikel zu einem Thema zu finden und so tiefer in euren Blog einzusteigen. Dazu passend können die internen Suchanfragen ausgewertet werden, worüber neue Ideen für frischen Content entstehen können.